ES LIECHT IM DEZEMBER

Ein spannendes Weihnachtstück von Werner Baumgartner (ca. 50 Min.)

Abseits der Grossstadt, am alten Pilgerweg, liegt die wunderschöne kleine Wallfahrtskirche „die heiligen drei Könige“ aus dem 13. Jahrhundert.

Seit dem Tode ihres Mannes vor zwei Jahren, kümmert sich Frau Berger alleine als Sigristin um die Kirche und die danebenstehende Pension.

Vor allem in der Weihnachtszeit gibt es sehr viel zu tun. Deshalb hat ihr der Pfarrer einen Gemeindehelfer zur Mitarbeit versprochen. Doch dieser hat sich verspätet und ist immer noch nicht eingetroffen.

In der Pension wohnt zurzeit nur ein älterer, verschlossener und vom Leben enttäuschter Mann, Herr Schneider.

Eines Tages läuft Frau Berger ganz aufgeregt aus der Kirche und trifft auf den soeben eingetroffenen Gemeindehelfer. Sie erzählt ihm, dass aus dem Gotteshaus ein wertvoller, gotischer Kerzenstock entwendet worden sei. Es gelingt dem Gemeindehelfer Frau Berger zu beruhigen. Da trifft auch noch die Tochter von Herrn Schneider ein, um nach ihrem Vater zu sehen. Nach einem Gespräch mit dem Gemeindehelfer entschliesst sie sich, einige Tage in der Pension mit ihrem Vater zu verbringen. Überhaupt gelingt es dem Gemeindehelfer mit seiner liebevollen und offenen Art alle kleineren und grösseren Probleme mühelos zu lösen.

Da taucht ein unbekannter Mann auf, der sich als der vom Pfarrer versprochene Gemeindehelfer vorstellt. Die Verwirrung ist gross.

Ob die Liebe über die Trauer, die Freude über den Alltagsstress siegt, und ob der verschwundene Kerzenstock wieder zum Vorschein kommt, zeigt dieses Weihnachtsstück von Werner Baumgartner.